 | |  | | h a n d b a l l - a n d - m o r e | | by Ralf Steinhorst |
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Glas gewährt Durchblicke und Einblicke …
Privatleben bedeutet Intimsphäre. Die aber kann man in heutigen Zeiten immer weniger bewahren. Gerade ich als Journalist weiß, wie sehr gerade die Medien in der Lage sind, diese Intimsphäre zu verletzen, in dem man sie öffentlich macht. Wir erleben es täglich im Fernsehen, im Radio und in den Printmedien, gerade bei denen des Boulevards. Personen des öffentlichen Lebens können in der Regel ein Lied davon singen. Ein bitteres Lied …
Und anders herum? Sollte man selbst sein Inneres öffentlich nach Außen kehren – zum Beispiel auf seiner Website? Und wenn – wieviel? Und was? Hat es schon etwas mit Geltungsbedürfnis zu tun – oder ist es nur reine Information, wer hinter dem Menschen steckt, der Texte und Fotos veröffentlicht? Wer liest das und will es genau wissen – fallen bestimmte persönliche Informationen in falsche Hände? Fragen, die sich wohl jeder stellt, der eine eigene Website der Öffentlichkeit zugänglich macht. Fragen, die schwierig zu beantworten sind.
Ursprünglich ging es bei mir nur darum, meine Fotos jedermann zugänglich zu machen. Und wer in meinem Web-Zuhause gelandet ist fragt sich sicher, wer steckt hinter der Person, die diese Homepage betreibt. Dieses „Wissen wollen“ ist heutzutage nicht mehr ungewöhnlich und normal geworden – mit Hilfe des Internet wurden die Grenzen des Informationsbedürfnisses gesprengt.
Ich habe mich deshalb dazu entschlossen, der Neugier ein wenig nachzugeben und setze mich quasi in ein Glashaus, gewähre Durchblicke und Einblicke. Zur Hilfe kommen mir zwei bekannte Fragebögen, die ich anwenden werde.
Dann begebe ich mal ins Glashaus …
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